Freitag, 5. Oktober 2012

Das dicke Ende....

Ihr Lieben da draußen, nun ist unser Rückreisetag auch zu Ende, ich sitze auf meinem Sofa und möchte euch endlich berichten. Eigentlich hatte ich das schon heute Vormittag im Bus vor, es kam aber leider anders als geplant.... Also nun der letzte Bericht dieser Reise:

Oh, what a morning!
Es ist gerade elf Uhr, ich sitze im Bus, wir sind auf dem Weg nach Toulouse zum Flughafen, und nutze die Zeit um noch einmal zu schreiben.
Leider hat sich unsere letzte Nacht nicht so gestaltet wie wir es uns erhofft hatten. Wir wissen nicht so recht, was es wirklich war, schlechtes Essen, Salzwasser, Virus, Flugangst oder eine Kombination aus allem, jedenfalls hatten Morgens Leo, Lasse, Hasi, Tobi und Kay Magen-Darm-Erkrankung.
Was waren wir froh, dass es unserem Busfahrer gut geht.
Es gab Frühstück, zumindest für die, die wollten und konnten, dann holten wir unser Gepäck und gingen zum Bus.
Wir teilten den Bus, so dass die Kranken und die gesunden zusammen saßen. Die Fahrt begann gut, bis wir ca 200 Kilometer vor Toulouse waren:
Leo bekam einen Krampfanfall. Leider hat auch das Notfallmedikament nicht wirklich Besserung gebracht, so dass wir den Notarzt riefen und die nächste Raststätte angefahren haben. Anfangs war die Kommunikation auf Französisch nicht ganz einfach, wir bekamen aber die Telefonnr. von Leos Arzt, der Französisch spricht und so konnte der Notarzt bestens informiert werden. Kay fuhr mit Leo mit, die Eltern waren schon informiert und kümmerten sich um einen Flug nach Frankreich. Der Arzt wollte schnell los und auch wir mussten zusehen, dass wir weiter kamen, schließlich hatten wir ein Flugzeug zu kriegen!
Nach weiteren Stopps, unter anderem um den Kranken Gelegenheit zu bieten etwas von sich zu geben, kamen wir rechtzeitig am Flughafen an. Mit nunmehr 22 Personen checkten wir ein, liefen zum Gate und machten uns daran an der Sitzordnung zu basteln, da wir nicht alle zusammen saßen und einige ja noch nie geflogen waren. Beim Bording mussten wir dann doch alle erstmal auf die gebuchten Plätze um dann im Flieger noch zu tauschen. Der Flug ging los, abgesehen davon, dass es nur ein paar Kräcker gab und wir alle Hunger hatten (das Mittag war auf Grund der Erkrankung und Übergebung im Bus ausgefallen) verlief er recht harmlos und auch unseren "Erstfliegern" hat es gefallen.
Wir mussten zum Gepäckband, da einige, die morgen gleich noch weiter fahren, das Gepäck aufgegeben hatten, das leider direkt am Ausgang lag. So konnten wir immer schon die Wartenden sehen und als dann der letzte Rucksack endlich da war gab es kein halten mehr. Mit Schildern, Luftballons und Blumen wurden wir sehr herzlich und sehnsüchtig empfangen. Eine schöne Stimmung, trotz der letzten Stunden. Es wurden noch die Papiere verteilt - und die Compostelas! - und dann machte sich ein jeder und jede auf den Weg nach Hause.

Zu den Fotos;
Leider bin ich heute nicht viel zum Fotografieren gekommen, so also nur zwei Momentaufnahmen vom Flughafen.

Hiermit endet meine Berichterstattung unserer Reise.
Mir hat es viel Spaß gemacht und ich hoffe es ist mir gelungen zu vermitteln, wie es uns ergangen ist.
Es war eine ganz besondere Reise und ich bin sehr froh, dass ich dabei sein konnte.
Vielleicht hören wir uns wieder bei unserer nächsten Exkursion.
Ich hoffe es!
Mit vielen Erinnerungen im Kopf und im Herzen -
Mirjam Jochens

Kommentare:

  1. Liebe Reisende und hoffentlich bald Zurückkehrende,

    wir sind überwältigt und so glücklich, dass Emily an diesem wunderbaren Abenteuer teilnehmen konnte.

    Was für eine tolle Idee, die so gut umgesetzt worden ist. Danke an Alle für ihren Einsatz, Humor und Mut.

    Lieben, lieben Gruss,

    Familie Scheer, Reifenberg, Vaagt

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Karla Kolumna,
    vielen Dank für Deine Berichte. Haste prima gemacht.
    Ein Schlusswort von Dir und/oder anderen Beteiligten NACH dem Sackenlassen wäre noch die Krönung ... ich glaube, da geht noch was.
    Liebe Grüße,
    eine begeisterte treue Verfolgerin

    AntwortenLöschen